Sonntag, 13. Januar 2013

Desktop Memory

Aus "Simplify your life" übernehme ich spontan die Idee des Desktop-Memory-Buchs: Alles, was irgendwo auf irgendwelchen Zetteln (auf dem Schreibtisch) gekritzelt ist, wird in ein Buch übertragen oder geklebt. Ich nutze den Abend, um noch schnell meine Pinnwand rechts meines Monitors zu bereinigen, an der solche Zettel immer landen.

Außerdem lege ich analog noch ein Skizzen- und Ideenbuch an, in das ich die Skizzen, die ich immer irgendwo schnell draufmale, oder die Bilder, die ich mir zur Inspiration aus Katalogen reiße, sämtlichst einklebe. Wofür hab ich denn die vielen ungenutzten leeren Schreibbücher? Ich seh schon, das wird ne lange Nacht.

Oha. Ich seh noch was: In das Buch, das ich für die Ideen nehmen wollte, habe ich vor vielen Jahren begnadigte äußerst peinliche Gedichte hineingeschrieben.

Wobei ... Alle sind garnicht sooo übel ... Na gut, sie dürfen drinbleiben und ich nehme ein anderes Buch. Wofür habe ich denn die vielen ...?

Ca. 10 min später: Wow, auf einmal sind nur noch Dinge an der Pinnwand, die gut und gerne für die nächsten zehn Jahre dort hängen dürfen. Die meisten von denen, die dort nun nicht mehr hängen, sind allerdings in der Rundablage gelandet und nicht im Buch.

Was mir außerdem noch fehlt, ist ein Buch mit nützlichen Haushalts- und Gesundheitstipps. Sowas finde ich immer mal wieder in Zeitschriften und reiße es raus; im Internet finde ich sowas auch oft, was dazu geführt hat, dass meine Favoritenordner an Menge wie an Unübersichtlichkeit zugenommen haben. Ich überlege ernsthaft, mir wichtige Dinge (im Kleinformat) auszudrucken und einzukleben, weil ich sie da ggf. schneller finde. Hat da jemand ne Meinung zu?

Außerdem, in der neuen Kategorie "heute raus":

Aussortiert:
- Strickjacke
- zwei Hosen

Weggeschmissen:
- lauter Zettelchen
- ein paar alte Briefe
- Paket- und Retoureneinlieferungsbelege von über einem Jahr

Garnicht schlecht für den Anfang! Morgen mach ich weiter.

Keine Kommentare: