Samstag, 13. März 2010

John Williams is the Man

Ja, ich weiß, ich poste ziemlich oft was von Katha... Aber das hier ist mal wieder ganz große Klasse!

Freitag, 5. März 2010

IKEA-Besuch, ohne viele Worte...

...weil die liebe Katha hier schon alles gesagt hat, was es zu sagen gibt.

Jederzeit wieder, Du Liebe! Dann auch mit mehr Energie. :)

P.S.: Und weil Du sowas auch hast, hab ich extra anlässlich Deiner eine neue Kategorie eingerichtet.

Straßenkultur

Wow! Wenn Jungs zuviel Zeit und zuwenig zu tun haben, kann in der Tat was Feines bei rauskommen. Leider stoppt das Video (zumindest bei mir) nach knapp 13 Minuten, aber die sind es allemal wert.

OUT OF TIME from Андрей Скурьят DREE on Vimeo.

Dienstag, 2. März 2010

Denkwürdiger Tag

Heute vor einem Jahr habe ich abgestillt.

Jede Mutter würde nun aufhorchen und sagen: "Moment mal, man stillt doch nicht an einem Tag ab, sondern über Wochen oder gar Monate...!"

Naja. Ich hab's trotzdem getan. Musste. Es war nötig, unumgänglich, sozusagen unter Zwang - und es war das einzig Richtige. Dieser Tag war wirklich seltsam für mich. Nachdem ich mit Philip von der Kinderpsychologin kam und ihn im Auto installiert hatte, habe ich mich hinters Lenkrad gesetzt und dort auf dem Parkplatz erstmal eine Viertelstunde geweint. Dann bin ich über Umwege nach Hause gefahren. Mir war klar, dass ich das durchziehen muss, deswegen sagte ich mir während der Fahrt immer Yodas Spruch vor: "Do or do not. There is no try." Das hat mir geholfen.

Zuhause dann habe ich angefangen, meine Stillklamotten, -BHs und den Zubehör (Milchpumpe, Fläschchen, Stilleinlagen, etc.) auszusortieren und wegzupacken und habe zwischendurch eine ganze DIN A4-Seite gefüllt mit Dingen, die mir durch den Kopf gehen. Ich habe mich nämlich ganz, ganz seltsam gefühlt. Zum einen unheimlich befreit, und zum anderen habe ich einen immensen Verlust empfunden, als würde ich nämlich meinen Sohn nie wiedersehen, als wäre die Zeit mit ihm auf einmal vorbei. Das war komisch. Aber daran mache ich fest, wie eng unsere Beziehung durch das Stillen war (und in derselben Woche habe ich schmerzhaft festgestellt, dass diese sehr enge Beziehung sich ausschließlich auf das Stillen beschränkt hatte).

Es war seltsam. Ich habe so viel geweint in dieser Woche. Wir haben beide gemeinsam geweint, Philip und ich. Mir kommen jetzt noch die Tränen, wenn ich daran denke. Das war die härteste Woche meines Lebens, und mich tröstet nur, dass es für mich schlimmer war als für ihn, und dass es das Richtige war.

Aber ich denke eigentlich nicht an diese erste Märzwoche 2009, denn das ist zu schmerzhaft, auch wenn diese Woche auch gut war, weil sie einen wichtigen Umbruch provozierte: Nach allem, was im vergangenen Jahr passiert ist, geht es mir heute besser als je zuvor. Ich denke heute also nur an diesen Tag vor 365 Tagen, an dem ich abstillte. Von einer Stunde auf die nächste, sozusagen. Heute vor einem Jahr war das, als ich all diese Klamotten weggepackt habe und wusste, dass eine Phase meines Lebens zuende geht und eine neue anfängt. Heute vor einem Jahr habe ich diese DIN A4-Seite mit Dingen gefüllt, die ich immer noch sehr interessant finde, aber die mich auch immer noch traurig machen.

Trotzdem: Es war eine gute Entscheidung, die ich an diesem Tag gefällt habe. Sie war richtig.

Und jetzt ist mein Sohn ein kleines Persönchen mit vielen Haaren, vielen Gehirnzellen, viel Unsinn im hübschen Kopf, viel Energie, vielen Zähnchen (wenn auch nicht allen), viel Fröhlichkeit und vielen neuen Worten am Tag. Er ist so wunderbar. Und wir haben eine Nähe aufgebaut, die an die Nähe durch das Stillen nicht herankommt - aber sie ist im Gegensatz zu der Nähe durch das Stillen nicht unmittelbar hormonell bedingt. Nun, natürlich ist sie das, aber... anders. Sie ist... freiwilliger. Und sie ist auch nicht, wie es bei mir leider der Fall war, auf die Dauer der Stillmahlzeiten und kurz danach beschränkt. Wenn mein Sohn jetzt den Kopf auf meine Schulter legt, weil er mir zeigen will, dass er sich bei mir wohl und geborgen fühlt, oder wenn er mich spontan umarmt, oder wenn er mir einen Kuss auf die Nase gibt und mich verliebt anschaut... dann reicht mir das. Es ist mehr als genug.

Heute ist ein guter Tag.

Donnerstagsplanung

Meinereiner fährt am Donnerstag, also übermorgen, zum hiesigen Möbelschweden, um sich mit dem Söhnchen einen schönen Vormittag zu machen, abgerundet durch ein gemütliches Mittagessen in der Cafeteria.

Mag jemand mitkommen???