Mittwoch, 29. September 2010

Schon wieder was zum essen

Mein heutiges Mittagessen. Ja, ich weiß, Esskultur = 0 vorm Rechner, aber wenn der Mann krank im Bett liegt, das Söhnchen nicht da ist und die Arbeit ruft... Ich schäm mich ja schon, will aber grad nix dran ändern. :) Dafür wenigstens gesünder als Schokokuchen.




Mittwoch, 22. September 2010

Schokokuchen

So, ma wiederbeleben das Ganze. Bevor ich's umbenenne, oder so. Wir ziehen nämlich irgendwann innerhalb der nächsten Monate nach Rheinbach, also aus der Bonner Altstadt weg. Ich bezweifle allerdings, dass das Blog demnächst Neubaugebietsblog heißen wird. Aber wenn das mit dem Häuschen klappt, von dem Schatz und ich träumen, dann hätte ich schon einen schönen Namen parat... aber erstmal abwarten. Die Maklerin lässt sich nämlich jeden Tag von neuem anrufen um uns zu sagen, dass die Entscheidung in den nächsten Stunden fällt und sie sich dann meldet. Mal sehen, was das wird.

Ich mach hier mal ein paar Fotos rein, die gestern spontan in meiner Schreibtischumgebung entstanden sind, um mehr Inhalte zu generieren.









Zeit für sowas hab ich nur deswegen, weil ich zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren wieder richtig krank bin und irgendwie total ausgeknockt, körperlich und geistig. An Arbeit ist da nicht zu denken - gut, seit heute klappt das Denken wenigstens wieder, und arbeiten tu ich dann wohl auch wieder heut Nachmittag... aber noch mach ich ganz langsam, deswegen sitze ich hier mit original dänischem Schokoküchlein mit Crèmefüllung (vom REWE; überraschend gut) und heißem Kaffee, den ich leider nicht schmecken kann weil die Nase zu ist, aber das ignoriere ich einfach.




Küchlein darf ich eigentlich nicht, wegen Gluten und Zucker und so, aber auch das ignoriere ich heute einfach und hoffe, mit milden Bauchschmerzen davonzukommen.

Wahrscheinlich habt Ihr, meine zwei bis drei Leser, dieses Blog sowieso schon längt aufgegeben und ich schicke nur ungelesene Buchstaben in den Äther... Egal. Hier geht's ums Prinzip. Ich wünsche allen eine gute zweite Wochenhälfte!

Dienstag, 25. Mai 2010

Kleine Anekdote

Ehemann: "Ich fürchte, ich bin hoffnungslos unmodern."

Ich: "Das macht nichts, mein Schatz. Ich hab Dich trotzdem lieb."

Ehemann: "Auch wenn ich meinen Beziehungsstatus nicht bei Facebook oder StudiVZ eingetragen habe?"

Ich: "Ja, trotzdem."

Ehemann: "Ich hab's beim Standesamt eingetragen, hilft das auch?"

Ja, Schatz. Das hilft auch. :)

Freitag, 9. April 2010

Ich verdien ja mit Nähen mein Geld...

... und weil's nie schaden kann, ein zweites Maschinchen da stehen zu haben, damit man nähen kann während die Stickmaschine stickt, mache ich hier guten Gewissens ein bisschen Werbung und nehme dadurch an diesem tollen Gewinnspiel teil. :)

http://www.basteln-mit-buttinette.de/basteln/3459-grosses-buttinette-gewinnspiel

Samstag, 13. März 2010

John Williams is the Man

Ja, ich weiß, ich poste ziemlich oft was von Katha... Aber das hier ist mal wieder ganz große Klasse!

Freitag, 5. März 2010

IKEA-Besuch, ohne viele Worte...

...weil die liebe Katha hier schon alles gesagt hat, was es zu sagen gibt.

Jederzeit wieder, Du Liebe! Dann auch mit mehr Energie. :)

P.S.: Und weil Du sowas auch hast, hab ich extra anlässlich Deiner eine neue Kategorie eingerichtet.

Straßenkultur

Wow! Wenn Jungs zuviel Zeit und zuwenig zu tun haben, kann in der Tat was Feines bei rauskommen. Leider stoppt das Video (zumindest bei mir) nach knapp 13 Minuten, aber die sind es allemal wert.

OUT OF TIME from Андрей Скурьят DREE on Vimeo.

Dienstag, 2. März 2010

Denkwürdiger Tag

Heute vor einem Jahr habe ich abgestillt.

Jede Mutter würde nun aufhorchen und sagen: "Moment mal, man stillt doch nicht an einem Tag ab, sondern über Wochen oder gar Monate...!"

Naja. Ich hab's trotzdem getan. Musste. Es war nötig, unumgänglich, sozusagen unter Zwang - und es war das einzig Richtige. Dieser Tag war wirklich seltsam für mich. Nachdem ich mit Philip von der Kinderpsychologin kam und ihn im Auto installiert hatte, habe ich mich hinters Lenkrad gesetzt und dort auf dem Parkplatz erstmal eine Viertelstunde geweint. Dann bin ich über Umwege nach Hause gefahren. Mir war klar, dass ich das durchziehen muss, deswegen sagte ich mir während der Fahrt immer Yodas Spruch vor: "Do or do not. There is no try." Das hat mir geholfen.

Zuhause dann habe ich angefangen, meine Stillklamotten, -BHs und den Zubehör (Milchpumpe, Fläschchen, Stilleinlagen, etc.) auszusortieren und wegzupacken und habe zwischendurch eine ganze DIN A4-Seite gefüllt mit Dingen, die mir durch den Kopf gehen. Ich habe mich nämlich ganz, ganz seltsam gefühlt. Zum einen unheimlich befreit, und zum anderen habe ich einen immensen Verlust empfunden, als würde ich nämlich meinen Sohn nie wiedersehen, als wäre die Zeit mit ihm auf einmal vorbei. Das war komisch. Aber daran mache ich fest, wie eng unsere Beziehung durch das Stillen war (und in derselben Woche habe ich schmerzhaft festgestellt, dass diese sehr enge Beziehung sich ausschließlich auf das Stillen beschränkt hatte).

Es war seltsam. Ich habe so viel geweint in dieser Woche. Wir haben beide gemeinsam geweint, Philip und ich. Mir kommen jetzt noch die Tränen, wenn ich daran denke. Das war die härteste Woche meines Lebens, und mich tröstet nur, dass es für mich schlimmer war als für ihn, und dass es das Richtige war.

Aber ich denke eigentlich nicht an diese erste Märzwoche 2009, denn das ist zu schmerzhaft, auch wenn diese Woche auch gut war, weil sie einen wichtigen Umbruch provozierte: Nach allem, was im vergangenen Jahr passiert ist, geht es mir heute besser als je zuvor. Ich denke heute also nur an diesen Tag vor 365 Tagen, an dem ich abstillte. Von einer Stunde auf die nächste, sozusagen. Heute vor einem Jahr war das, als ich all diese Klamotten weggepackt habe und wusste, dass eine Phase meines Lebens zuende geht und eine neue anfängt. Heute vor einem Jahr habe ich diese DIN A4-Seite mit Dingen gefüllt, die ich immer noch sehr interessant finde, aber die mich auch immer noch traurig machen.

Trotzdem: Es war eine gute Entscheidung, die ich an diesem Tag gefällt habe. Sie war richtig.

Und jetzt ist mein Sohn ein kleines Persönchen mit vielen Haaren, vielen Gehirnzellen, viel Unsinn im hübschen Kopf, viel Energie, vielen Zähnchen (wenn auch nicht allen), viel Fröhlichkeit und vielen neuen Worten am Tag. Er ist so wunderbar. Und wir haben eine Nähe aufgebaut, die an die Nähe durch das Stillen nicht herankommt - aber sie ist im Gegensatz zu der Nähe durch das Stillen nicht unmittelbar hormonell bedingt. Nun, natürlich ist sie das, aber... anders. Sie ist... freiwilliger. Und sie ist auch nicht, wie es bei mir leider der Fall war, auf die Dauer der Stillmahlzeiten und kurz danach beschränkt. Wenn mein Sohn jetzt den Kopf auf meine Schulter legt, weil er mir zeigen will, dass er sich bei mir wohl und geborgen fühlt, oder wenn er mich spontan umarmt, oder wenn er mir einen Kuss auf die Nase gibt und mich verliebt anschaut... dann reicht mir das. Es ist mehr als genug.

Heute ist ein guter Tag.

Donnerstagsplanung

Meinereiner fährt am Donnerstag, also übermorgen, zum hiesigen Möbelschweden, um sich mit dem Söhnchen einen schönen Vormittag zu machen, abgerundet durch ein gemütliches Mittagessen in der Cafeteria.

Mag jemand mitkommen???

Freitag, 12. Februar 2010

Nachtrag: Marching Band

Bei Maufeline gefunden. Ich könnt's immer wieder hören und sehen:

OK Go - This Too Shall Pass from OK Go on Vimeo.



P.S.: Jaja, Katha, das Stöckchen kommt noch! :)

Ordnung ins Leben

Hallo.

Ich dachte mir, ich schreib hier mal was rein, während das Kind Mittagsschlaf hält und ich selbst standhaft gegen den Impuls ankämpfe, mich ebenfalls hinzulegen.

Hier ist echt viel los im Moment - naja, nichts Weltbewegendes, aber - naja, für mich doch eigentlich schon. Ich miste nämlich aus. Sechseinhalb Klappkisten Kram sind schon weg oder stehen zum Wegbringen bereit, drei weitere stehen noch rum mit Kram drin, der auf jeden Fall auch wegkommt, aber zumindest teilweise noch bei Ebay verkauft werden wird. Und das ist erst der Anfang! Und was dieses Freischaufeln mit mir macht, ist ganz außergewöhnlich.

Ich kann wieder atmen. Ich bin optimistisch. Ich bin voller Tatendrang. Ich freue mich an leeren Stellen, an denen früher Krams stand, von dem ich mich nie trennen konnte, der mir aber eigentlich nichts bedeutete. Ich trinke endlich wieder genug (meistens) und schaffe es sogar, langsam (sehr langsam) aber dafür sicher abzunehmen. Ich gehe besser mit Geld um (und ich bin jemand, der das leider überhaupt nicht kann!). Ich kriege nebenbei unheimlich viel gelesen und kann mich dabei entspannen, obwohl ich doch durch die ständige Ausmisterei eigentlich weniger Zeit haben sollte statt mehr... Auch meine Zukunftspläne sehen aufgeräumter auf. Ich will Dinge richtig machen, keine halben Sachen mehr - und habe deshalb z.B. beschlossen, dass ich alles tun werde, was mir in meiner jetzigen Lebenssituation möglich ist, um das Äquivalent einer ausgebildeten Schneiderin zu werden. Weil ich immer schlechter damit leben kann, manche Dinge einfach nicht professionell umsetzen zu können, wenn jemand mit einem ausgefallenen Kleiderwunsch zu mir kommt. Außerdem werde ich nach und nach all die kleinen Baustellen wie die halbfertige Häkelpatchworkdecke für das Söhnchen oder die zwei Kisten voller flickbedürftiger Klamotten abarbeiten. Und so weiter. Life is good.

Das wollte ich nur mal berichten. :)

Ach ja, und viel Arbeit habe ich auch. Leider nicht die, die viel Geld bringt, dafür die, die mehr Spaß bringt und die immerhin so gerade meine Kosten deckt. Seltsam, seit ich wirklich wieder arbeite, habe ich auch immer genug Arbeit gehabt, ohne dass ich was dafür tun musste. Life is g- aber das sagte ich schon.

Bis demnächst. :)