Freitag, 11. Juli 2008

Nostalgie

Meine Lieblingswerbung von früher: Die mit dem coolen Inder und dem Pseudo-Peugeot.

Donnerstag, 10. Juli 2008

Heute beim Rewe...

Endlich mal was aus der Altstadt!

Heute beim Rewe an der Kasse: Eine Frau mit ein paar Sachen, hinter ihr ein junger Vater mit Kinderwagen und einem halben Rollband voller Einkäufe, ich dahinter, mit Kinderwagen und vollem Einkaufskörbchen.

Kommt so eine komische Frau an, drängt sich an mir vorbei, mit einer Packung Nudeln und einer Tube Tomatenmark in der Hand. Ob sie das mal eben hier einkaufen könne (seltsame Formulierung, aber sie stand irgendwie auch ein wenig neben sich), fragt sie mich, und ob ich sie vorließe. Der Form halber hab ich dann noch ja gesagt. Den Vater vor mir hat sie auch gefragt, die Frau vor ihm dann schon nicht mehr sondern ist bis vorne zur Kassiererin durchgegangen, hat diese ebenfalls gefragt, ob sie das mal eben einkaufen könne, die Kassiererin war ziemlich überrumpelt und hat sie abkassiert.

Nu ja.

Hinter mir tauchte dann so ein junger Kerl auf, mit Rucksack, gut gelaunt, sympathisch, mit vier oder fünf Sachen. Frage ich ihn also, ob er auch vorgehen möchte, und er? Schüttelt den Kopf, lächelt, und sagt: "Och nein, das ist schon in Ordnung. Ich hab Zeit!"

Ich fasse es nicht. Wer bitteschön hat denn heutzutage noch Zeit? :)

Dienstag, 8. Juli 2008

Skandal!

Meine grüngelbweiße Lieblings-Sandwichkette hat ihr GabelBesteckdesign überarbeitet.

Das Gabel-Ergebnis ist NICHT bequem!

Aber gutes Essen machen können sie. Und die Messer schneiden besser.

Montag, 7. Juli 2008

Reflektionen eines altmodischen Menschen

Wenn ich mir so meinen Mann betrachte, wie er mit unserem Sohn auf dem Arm durch die Wohnung tigert, damit das Kind in den Schlaf findet, dann frage ich mich, was dieser unser Sohn wohl in fünfzehn Jahren sagen wird, wenn wir ihm ein Foto davon zeigen, wie sein Vater mit ihm auf dem Arm durch die Wohnung tigert...

"Wah, Papa, wie altmodisch du da aussiehst! Hat man das wirklich früher getragen?"

(Zur Erläuterung: Mein Mann trägt gern T-Shirts oder Hemden, also zeitlose Klassiker, aber hier geht's mir ums Prinzip.)

Ich denke mir, dass die Reaktion meines jetzt noch dreimonatigen Sohnes so ausfallen wird, weil meine Reaktion ähnlich ausfiel, als ich Babyfotos von mir gesehen haben. Es war Ende der Siebziger, als ich in den Schlaf geschaukelt werden musste, und ich wage zu behaupten, dass meine Reaktion berechtigt war.

Aber wir leben heute in einer anderen Zeit, scheint mir. Die Mode - und ich rede hier wirklich nur von der Kleidermode; ob meine Theorie auch auf andere Bereiche des Lebens zutrifft, mag Gegenstand einer späteren Diskussion sein, oder auch nicht - verändert sich nicht mehr wirklich. Es wird kaum Neues erfunden, stattdessen werden alte Stile wieder aufgewärmt, zusammen in einen Topf geschmissen, mit dem Löffel der Kreativität einmal gut durchgerührt, durch das Sieb der unverzeihlichen modischen Fehltritte gegossen (ein grobmaschiges Sieb ist das), und was dann übrigbleibt wird frisch und bunt auf den Laufstegen serviert. Und das ist dann modern.

Halt, nein! Böses Wort. Ich habe mich immer für einen modernen Menschen gehalten und muss zugeben, dass mir vor kurzem erst bewusst wurde, dass wir uns in der Postmoderne befinden. Das heißt, modern ist vorbei, und ich bin altmodisch. Aber wenn wir uns in der Postmoderne befinden, dann passt das mit der Mode auch wieder, denn "In der Postmoderne steht nicht die Innovation im Mittelpunkt des (künstlerischen) Interesses, sondern eine Rekombination oder neue Anwendung vorhandener Ideen." (Zitat: Wikipedia)

Aha. Wieder was gelernt. Dann ist das, was ich an der derzeitigen Mode bemängele, also an sich legitim. Und ich ein Banause. Und ignorant. Und so.

Immerhin wird mein Sohn in fünfzehn Jahren sagen können: "Das hast du damals getragen, Papa? Sowas trag ich ja auch"...

Sonntag, 6. Juli 2008

Ruinöse Fotos

Ein paar Bilder aus der Bonner Altstadt - pardon, von der schönen Ruine der Amöneburg, die auf einem malerischen Hügel in der Nähe von Marburg gelegen ist.




























C

Ich mag dieses blaue Schild auf der A3, nordwestlich von Limburg, auf dem steht "Bonn 100 km". Ich mag es, weil es so eine schöne runde Zahl ist.

Aber nachts um 0.21 Uhr hasse ich es auch...